GUTES QUARTAL, GUTE AUSSICHTEN

Die guten Neujahrsvorsätze sind in den ersten drei Monaten des neuen Jahres bestätigt worden. Trainingstechnisch kann zwar immer mehr getan werden – aber immerhin fühle ich mich auf dem richtigen Weg.

Mehr Sport, mehr klettern, mehr laufen ist die Devise des, Achtung: Wortwitz, laufenden Jahres. So viele Trainingskilometer wie im ersten Quartal 2017 habe ich 2016 und 2015 zusammen nicht abgespult, und dabei bewege ich mich in einem ganz normalen Bereich eines ganz normalen Hobbysportlers. Immerhin, drei Halbmarathons bestritten, mit 2:17, 2:06, 1:59 Stunden bin ich fürs erste zufrieden.

Wenn da nicht immer diese Samstagläufe wären, bei denen ich zwei Stunden ohne Flüssigkeitsaufnahme durchlaufe und dann immer drei, vier Kilometer von der Haustür entfernt ausgetrocknet stehen bleibe. Aus Schaden wird man klug, vielleicht lerne ich noch in diesem Jahr, dass es ohne Wasser nicht geht.

Der Anfang ist jedenfalls gemacht, das Programm für die nächsten neun Monate ambitioniert. Und bereits im nächsten Quartal stehen ein paar Knüller in meinem Laufkalender. 23. April – Vienna City Marathon, der ist immer ein Erlebnis. 3. und 4. Juni – Ötscher-Ultramarathon, 50 km am ersten Tag, 20 km (über den rauen Kamm) am zweiten. Ich freu mich drauf.

Aber wie oft habe ich daran gedacht, dass es doch schön wäre, einen Marathon zu laufen, der soeben aus der Taufe gehoben wird. Alle Metropolen, Großstädte, Städte haben jedoch schon ihren 42,195 km-Lauf, viele von ihnen mit einer gewaltigen Tradition. Doch nun dies: Ich werde an einer Konkurrenz teilnehmen, die es zuvor tatsächlich noch nicht gegeben hat!

Dass der Stelvio Marathon lediglich zwei Wochen nach dem Ötscher-Ultra stattfindet, ist zeitlich etwas dumm, aber was soll ich machen? Die Organisatoren anbetteln, den noch um sieben oder 14 Tage zu verlegen?! Tatsache ist: Der Stilfserjoch-Marathon wird 2017 zum ersten Mal ausgetragen. 42,195 km und 2350 Höhenmeter sind eine schöne Herausforderung. Die Strecke im Obervinschgau, meiner engeren Heimat, führt von Prad am Stilfserjoch nach Glurns und zurück, dann beginnt der Anstieg nach Stilfs, Fragges, Furkelhütte. Kurz geht es bergab zur Franzenshöhe, dann beginnt der finale Anstieg Richtung Stilfserjoch. Insgesamt 24 Kehren der zweihöchsten Alpenstraße sind zu laufen, dann ist man am Ziel. Acht Stunden hat man Zeit, das klingt machbar (aber wer weiß, in drei Monaten schreibe ich vielleicht, dass der Marathon mit dieser Zeitvorgabe absolut nicht zu bewältigen war).

Ich freue mich auf eine tolle Veranstaltung, die bestens organisiert sein wird. Die Organisatoren sind dieselben des Reschenseelaufs, der am 15. Juli stattfindet. (Das wäre ein weiteres Rennen, das man nicht versäumen sollte.) Wer ist noch mit dabei? Bis Ende April gilt übrigens noch die günstigste Anmeldegebühr.

Aber überstürzen wir jetzt nichts, und denken nur von Quartal zu Quartal.

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