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HILLINGER: WEITER MIT VOLLDAMPF VORAUS!

December 28, 2017

Dieser Tage, genauer: morgen, Freitag, 29. Dezember, wird Leo Hillinger 50. In diesem Jahr, genauer: im Oktober, hat der burgenländische Weinbauer seine Autobiographie veröffentlicht und damit ein weiteres Ausrufezeichen in seiner Karriere gesetzt.

 

Sein Unternehmen wurde 2017 mit zehn Millionen Euro bewertet, seine Weine sind weltweit bekannt – doch die wahre Marke ist er. Leo Hillinger kennt man aus den „Seitenblicken“, aus „Österreichs nächster Topwinzer“, aus „2 Minuten, 2 Millionen“ – aus dem Fernsehen also, man kennt ihn auch als Marketing-Genie und als „Hansdampf in allen Gassen“. Viele – um nicht zu sagen: alle – glauben ihn zu kennen und kratzen lediglich an der Oberfläche. Hillinger ist eine vielschichtige Persönlichkeit. Hinter der Fassade verbirgt sich ein Mann, dessen gemeinsamer Nenner seiner verschiedenen Interessen ein Wort ist: Konsequenz.

 

In stundenlangen Gesprächen erzählte der Winzer von seiner Rolle als Familienvater und betonte, dass er eventuell wenig Zeit mit seinen Kindern verbringt, aber wenn, er ganz für sie da ist und ihr „Action Papa“ ist. Er schwärmte von seinen Ausfahrten auf dem Rad rund um den Neusiedlersee, vom Ötztaler Radmarathon oder von der „Cape Epic“, dem härtesten Mountainbike-Rennen der Welt. Er sprach von seinen Hobbys, von guten Büchern und Immobilien-Geschäften. Und vor allem stand seine große Liebe, der Weinbau im Mittelpunkt der Unterhaltung.

 

Dies ist der oftmals übersehene Schlüsselpunkt der Marke Hillinger. Er kann alles Mögliche sein, aber vor allem ist er Winzer. Seine Fachkenntnis wird international geschätzt. Seine Liebe zum Wein basiert auf einer besonderen Philosophie: Die beste Traube muss unverfälscht in die Flasche. Seine Passion ist sein Leben. „Mir ist es egal, ob man mich beleidigt. Damit kann ich leben. Aber ich vertrage es nicht, wenn man meine Weine schlecht redet.“

 

Der Wein in all seinen Facetten, Düften und Noten ist Geschmackssache, man mag ihn oder man mag ihn nicht. Der Schreiber dieser Zeilen mag Wein, italienischen, französischen, österreichischen, und anderen. Er mag weiße wie rote, und er hat seit dem Jahr 2017 neue Favoriten. Hillingers Cabernet Sauvignon und Hillingers Welschriesling. Nicht alle werden mit mir übereinstimmen, müssen sie auch nicht. Wein ist Geschmackssache, und ich bin kein Experte, nur ein Genießer. Der sich denkt: Hillinger produziert herausragende Produkte.

 

Dass der „Chef“, wie Leo Hillinger auf seinem Weingut von allen genannt wird, im Fernsehen präsent ist und überall, wo es nur geht, die Werbetrommel trommelt, schadet dem Bekanntheitsgrad seiner Weine nicht. Doch Hillinger macht es aus tiefster Überzeugung und mit einem weiteren Leitspruch in seiner Unternehmerkarriere: „Ein gutes Produkt verdient ein gutes Marketing. Ein schlechtes Produkt verdient einen schnellen Tod.“

 

Hillinger ist buchstäblich aus dem Nichts gekommen und hat aus einem hoch verschuldeten elterlichen Betrieb eine Erfolgsstory des heimischen Weinbaus gemacht. Sie sucht international nach ihresgleichen. Er wird geschätzt, beachtet, verehrt, auch beneidet, angegriffen, angefeindet. Er sagt, dass er sich um jeden Neider freut, Neid muss man sich ja verdienen, und würde sich wünschen, dass jene, die ihn angreifen, sich intensiver ihrem eigenen Erfolg widmen würden, als auf andere zu zeigen und deren Leistungen madig zu reden. Nun wird er 50 und agiert mit dem Elan eines 25-Jährigen. Eine Wein-Erlebniswelt und ein Hotel werden demnächst eröffnet, seine Immobilien erhalten immer weiteren Zuwachs, und wer weiß, welche anderen Ideen Leo Hillinger sonst noch in sich trägt. Er ist ein „Zehntausendsassa“, hat der Schweizer Weinpapst Rene Gabriel über ihn gesagt. Dies wird er wohl bleiben.

 

Es war eine Freude und Ehre, im ablaufenden Jahr 2017 mit ihm zusammengearbeitet zu haben. In diesem Sinne, und auf diesem Wege: Herzliche Glückwünsche, und weiterhin viel Erfolg!

 

Egon Theiner assistierte Leo Hillinger beim Verfassen von dessen Autobiographie „Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz!“ und brachte sie im egoth-Verlag heraus.

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