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WER HAT ANGST VOR DEM WEISSEN MANN?

November 21, 2018

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NEUER TRAINER, NEUE MOTIVATION

April 12, 2018

Ultra-Cycling-Star Christoph Strasser bloggt hier auf SPORTS AFFAIRS. Dabei schreibt er über das Race Across America (RAAM) und die damit verbundenen Herausforderungen, und über neue Projekte. Über sein Leben also.

(c) Manuel Hausdorfer/limeART

 

In meinen vorherigen Blogbeiträgen habe ich vor allem über Motivation und die Fragen, die man für sich selbst beantworten muss, bevor man sich in ein Abenteuer wie das RAAM stürzt, geschrieben. Neben der zweifellos wichtigen Frage nach dem Warum und der mentalen Vorbereitung wird aber oft vergessen, dass die körperliche Fitness die Basis für eine erfolgreiche sportliche Kampagne ist. Und diese ist mit dem höchsten Aufwand verbunden. Wo es im mentalen Bereich idealerweise mit ein paar wenigen Sitzungen getan sein kann, sind für das Konditionstraining hunderte Stunden im Sattel unumgänglich. Noch besser sind tausend Stunden oder mehr pro Jahr, wenn man eine Ultradistanz wie das RAAM oder das Race Around Austria gut überstehen will.

 

Wie sieht mein Training nun konkret aus?

 

Zwischen Mitte Dezember bis Mitte Februar dieses Jahres absolvierte ich alle Einheiten wetterbedingt am Ergometer. Neben Training am Bike machte ich Gymnastik für meinen Oberkörper, auf Krafttraining für die Beine verzichtete ich. Dann folgte ein zweiwöchiges Trainingslager auf Zypern, in dem ich endlich wieder bei warmen Temperaturen draußen trainieren konnte.

 

Die Wochenstunden variieren, in den letzten drei Monaten waren es immer 25 Stunden, auch in den Regenerationswochen. Im Trainingslager auf Zypern erreichte das Wochenmaß dann 33, in der umfangreichsten Trainingswoche auf Mallorca wurden es exakt 45 Stunden. Auch in den „lockereren“ Wochen bleibt der Umfang hoch, doch die Intensität ist niedriger.