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ESSEN GEGEN DEN "TIME CUT"

March 8, 2019

Der berühmte Läufer und Autor Chris McDougall sagte einmal, dass ein Ultramarathon nichts anderes ist als ein Ess- und Trinkwettbewerb, gemischt mit ein bisschen Bewegung und Landschaft. Das wird ein bisschen übertrieben sein, doch die Quintessenz stimmt.

Stellen Sie sich vor, 12, 14, 20 und noch mehr Stunden nonstop unterwegs zu sein. Durch eine oder vielleicht zwei Nächte ohne Schlafpause laufen zu müssen. Um den Sieg zu kämpfen oder gegen die Zeitvorgaben der Organisatoren, den berühmt-berüchtigten „Time-Cuts“. Ganz klar ist, dass der Körper zum Bestehen dieser Herausforderung Energie benötigt, viel Energie. Sagen wir, 8.000 bis 10.000 Kalorien pro Tag.

 

Das Essen kommt bei Ultra-Läufen schon deshalb eine größere Bedeutung zu, da die Labestationen wesentlich weiter auseinander liegen als bei den gewöhnlichen Straßenrennen (außer, es handelt sich um Zeit-Läufe, die auf Rundkursen ausgetragen werden). Weiters ist das Lauftempo über 100 km niedriger als bei einem Marathon beispielsweise, was Nahrungsaufnahme einerseits leichter möglich macht, andererseits ausschließlich flüssiger Energienachschub nicht jedermanns Sache ist.

 

Sie können im Vorfeld nicht genug essen, um dann, einem Marathon gleich, mit Wasser, Iso und ein paar Apfelschnitten „durchzukommen“. Und somit kommt wieder McDougall ins Spiel. Die Ernährung bei Ultraläufen ist variantenreich, weil individuell, aber auf alle Fälle ausreichend. Es gibt Läufer, die auf ein Leberkässemmerl bei Kilometer 80 schwören, andere, die sich nicht nur mit Gels und Energy-Riegel, sondern auch mit Schokoriegel, Gummibärchen und Kekse vollstopfen.

 

Wieder andere lieben es exklusiv: getrocknetes Rindfleisch auf afrikanisch beispielsweise, Kartoffelbrei verfeinert mit Olivenöl und Parmesan oder – darauf schwört „Sail&Run“-Star Christian Schiester - eine Flasche Olivenöl, gemischt mit Nüssen, Mais und Datteln.

 

Und was isst ein 70-jähriger „Ultra“ wie Josef Kladensky, wenn er lange Strecken unterwegs ist? Nicht viel, eher karg: ein paar Manner-Schnitten, zwei Käsebrote, etwas Süßes reichen für 100 Kilometer aus. Wasser oder Tee oder Iso dürfen allerdings weder bei ihm noch bei all den anderen nie fehlen. Und Kaffee oder Energy-Drinks auch nicht, wenn man’s verträgt.

 

Und was isst man danach? Einfache Antwort: Was man will! Lassen Sie es sich gut gehen und lassen Sie sich feiern. Eines ist klar – die nächsten Anstrengungen im Training oder im Wettkampf kommen bestimmt.

Hier mehr erfahren: https://tinyurl.com/soweitsogut

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